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Ferdinands Saar Dry Gin

Herkunft: | Gin-Sorte: | Größe: 0,5 Liter | Alkoholgehalt: 44 % Vol.

Wo die Riesling-Traube wächst, wo nicht gegrillt, sondern „geschwenkt“ wird, und wo der Ring Fleischwurst „Lyoner“ heißt, kommt er her: Der Ferdinand’s Saar Dry Gin. Ganz offenbar mag man es in dieser Region Deutschlands üppig, denn im Ferdinand`s stecken 30 Botanicals. Aber damit geben sich die Hersteller nicht zufrieden: In dem Destillat wird zudem Schiefer-Riesling verarbeitet.

Auch wenn der Gin den Namen „Saar“ im Namen führt, kommt er nicht aus dem Saarland. Hergestellt wird er in Rheinland-Pfalz, nahe der Grenze zum Saarland. In Wincheringen befindet sich die Destillerie, direkt im Dreiländereck Frankreich-Luxemburg-Deutschland. In dieser Region entlang der rheinland-pfälzischen Saar wird normalerweise Wein angebaut. Elbling, Kerner und Weißburgunder heißen die häufigsten Rebsorten. Und Riesling! Genau der wird gebraucht, um dem Ferdinand‘ seinen unverwechselbaren Geschmack zu verleihen. Zunächst wird der Gin per Dampfinfusion mit den Botanicals mazeriert. Im Anschluss wird destilliert.

Viele der Botanicals wachsen in dieser Region rund ums Saargau. Viele Streuobstwiesen und die weite, fast noch unberührte Natur, bietet eine Vielzahl von Zutaten an.

33,93 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 13. November 2019 13:04
Preisverlauf

Botanicals

Wacholder, Angelika, Koriander, Quitte, Lavendel, Zitronenthymian, Schlehe, Hagebutte, Hopfenblüte, Rose, Mandelschalen, Ingwer, Rosa Canina. Die restlichen Zutaten sind ein Geheimnis.

Weitere Infos zum Ferdinands Saar Dry Gin

Es geht schon bei der Verpackung los. Darauf prangt das große „F“, ein Initial, das für „Ferdinand“ steht. Der Namensgeber für den Gin ist der königlich-preußische Forstmeister Ferdinand Geltz. Er gehört zur weitläufigen Verwandtschaft der Hersteller. Die Flasche selbst ist von liebevoll verziertem, petrolfarbenem Papier umwickelt. Auf dem Etikett des dunklen, bauchigen Gefäßes dominiert ebenso das Petrol-Grün, umrahmt von in weiß gehaltenen Ornamenten. Eine beiliegende Postkarte sendet einen „Gruß von der Saar“. Verschlossen ist die Flasche mit einem echten Korken.

Wenn Weintrauben auf Wacholder treffen, entfaltet sich ein ganz besonderes Aroma. Blumig wirkt der Ferdinand’s, fast schon fruchtig und frisch. Dennoch kann der Wacholder seine Rolle behaupten und ist deutlich in der Nase zu erkennen.

Am Gaumen setzt sich das frische Gefühl fort. Der Wacholder nimmt sich etwas zurück und macht dafür den floralen Noten Platz. Lavendel und Holunder sind deutlich zu schmecken. Fast schon sieht man sich im Weinberg, denn auch die Säure des Rieslings lässt sich nicht leugnen. Im Abgang haben die Geschmacksnerven noch eine Zeit lang zu tun, denn die vielen Botanicals entfalten sich nach und nach. Fast ist es, als würde man immer wieder neue Aromen entdecken.

Der Ferdinand’s Saar Dry Gin ist zunächst einmal ein klassischer Dry Gin. Was ihn so besonders macht, ist die Zutat Riesling, auf die man an der Saar zurecht stolz ist. Liefert diese Traube doch nicht nur hervorragende Weine. Sie ist ebenso als „Geschmacks-Turbo“ im Ferdinand’s geeignet. Dabei wird der zarte Wein-Geschmack nicht durch zu viel Alkohol überlagert. Der Ferdinand’s hat einen Alkoholgehalt von 44 % Vol. Gerade genug, um die Aromen zu unterstützen und nicht zu viel, um zu dominant zu sein.

Wer seinen Gin gerne in Verbindung mit dem passenden Tonic Water genießt, sollte nicht zu den floralen Tonics greifen. Diese würden den blumigen Geschmack des Ferdinand’s überlagern und nicht mehr unterstützen. Besser sind die leichteren Sorten, wie etwa das Fever Tree Mediterreanean Tonic Water oder das Dr. Polidoris Tonic Water.