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Gansloser Black Gin

Herkunft: | Gin-Sorte: | Größe: 0,7 Liter | Alkoholgehalt: 45% vol

Er kommt von der Schwäbischen Alb, genauer aus Bad Ditzbach. Und obwohl man den Schwaben nachsagt, ein sparsames Volk zu sein, gilt dies nicht für den Black Gin aus der Gansloser Destillerie. Zumindest nicht, was die Zutaten angeht. Sage und schreibe 74 davon sind in der geschmackvoll gestalteten Flasche vereint. Sie kommen aus 19 verschiedenen Ländern der Welt und sorgen für ein Geschmackserlebnis, das den Gin reinrassig werden lässt.

Im Vordergrund sind es Zitrustöne, Koriander, Zimt und Nelken. Ingwer und Vanille runden das Aroma ab. Ganze zwölf Mal wird fein gemahlener Weizen destilliert. Dabei entsteht 90-prozentiger Alkohol, der im Anschluss über Aktivkohle filtriert wird. Danach darf ein Großteil der Botanicals zwölf Tage lang sein Aroma darin entfalten. Durch diesen Prozess nimmt der Gin eine tiefschwarze Farbe an, was ihm wohl auch seinen Namen gegeben hat. Sind alle Aromen vereint, wird 34 Stunden lang destilliert, bevor der Gin über zwei Wochen mit Quellwasser aus der Filstal-Quelle auf seine Genussstärke von 45% Vol. gebracht wird. Dann hat er wieder eine helle, klare Farbe.

27,85 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 13. November 2019 19:00
Preisverlauf

Botanicals

Wacholder, Zitronen, Orangen, Ingwer, Koriander, Lorbeeren, Kamille und Zimt. Der Rest der 74 Zutaten ist ein Geheimnis.

Weitere Infos zum Gansloser Black Gin

Die Flasche lässt nur erahnen, was sich darin verbirgt. Edel und tiefschwarz präsentiert sich der Black Gin. Das Gefäß schimmert matt und ist zurückhaltend, aber ansprechend und modern gestaltet. Eher unüblich bei Gins: Auf dem Etikett ist der Jahrgang verzeichnet. Definitiv ist allein die Flasche ein Blickfang, der im Gin-Regal ganz vorne stehen darf.

Die Nase verträgt den Alkohol von 45% Vol. ohne Probleme. Der Black Gin wirkt weich und für die Geschmacksnerven bekömmlich. Deutlich ist der Wacholder zu erkennen. Auch Zitrus- und Fichtenaroma gesellt sich beim Nosing dazu.

Auch auf der Zunge dominiert der Wacholder. Insgesamt setzt sich am Gaumen fort, was in der Nase begonnen hat. Zitrone und Tannennadeln treten deutlich hervor, sobald der Wacholder sich etwas abgesetzt hat. Im Abgang kann man eine dezente Würze schmecken. Sie ist sicher dem Koriander geschuldet. Das Aroma hält lang an, und hier kommt dann in vorderster Linie der Wacholder wieder zum Tragen.

Auf der Schwäbischen Alb wird seit 2011 Black Gin destilliert. So gut wie alle Zutaten sind ein streng gehütetes Geheimnis. Fest steht: Der Gansloser Black Gin vereint Süßes mit Herbem. Hergestellt wird der Gin nur dreimal im Jahr. Im April geht’s los, damit der Black Gin pünktlich zum Sommerbeginn beim Verbraucher ist. Bei diesem „Frühlings-Destillat“ handelt es sich um den Standard Black Gin. Der „Black Distiller’s Cut“ folgt im August, und im September kommt die „Black Gin Edition 1905“ dazu. Am Design der Flasche ändert sich jeweils nur der Jahrgang. Beeindruckend ist die schwäbische Präzision, mit der der Black Gin hergestellt wird. So müssen es auf den Punkt genau 10 Grad Celsius sein, während der Gin zwölf Tage lang mit Quellwasser auf seine Trinkstärke gebracht wird. Im Anschluss darf er in Edelstahl-Fässern ruhen, bevor er ein weiteres Mal gefiltert und von Hand abgefüllt wird. Die schwäbische Destillerie garantiert nur Zutaten, die aus Bio-Anbau, bzw. aus Anbau unter ökologischen Gesichtspunkten stammen.