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The Botanist Islay Dry Gin

Herkunft: | Gin-Sorte: | Größe: 0,7 Liter | Alkoholgehalt: 46 %

Den Schotten sagt man nach, sie seien geizig. Das stimmt aber gar nicht. Bestes Beispiel: Der Botanist Islay Dry Gin. Der kommt aus Schottland und ist ganz und gar nicht geizig. Zumindest nicht mit den Botanicals, die in ihm stecken. Ganze 31 Zutaten werden verwendet. Und die braucht es auch, um ein solches Getränk herzustellen.

Eigentlich ist man von den Schotten ja eher Whisky gewöhnt. Aber was sich die Herrschaften der Destillerie Bruichladdich auf der Insel Islay da einfallen haben lassen, kann sich neben dem traditionellen Getränk sehen lassen. Der Botanist Islay Dry Gin wird unter einem ganz besonderen Verfahren hergestellt. Unter geringem Druck und mit viel Zeit wird er destilliert und behält dadurch seine Milde.

27,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 11. August 2020 10:33
Preisverlauf

Botanicals

Wacholder, Apfelminze, Birkenblätter, Sumpf-Myrte, Kamille, Ackerkratzdistel, Holunderblüten, Ginsterblüten, Heideblüten, Weißdorn, Wacholderzapfen, Blüten des Labkrauts, Zitronenmelisse, Mähdesüß, Pfefferminzblätter, Beifußblätter, Rotklee, Liebstöckelblüten, Rainfarn, Thymianblätter, Wasserminze, Weißklee, Waldsalbei, Angelika, Cassiarinde, Zimt, Koriander, Zitrone, Lakritz, Orange und Schwertlilien.

Weitere Infos zum The Botanist Islay Dry Gin

Keine Frage: Die Flasche ist ein Kunstwerk. Auf der runden Flasche eingeprägt, und dadurch ertastbar, sind die vielen Botanicals, die verwendet wurden. Das Gefäß wirkt modern, ist klar und hell, und auch das Etikett ist weiß. Der Name des Gins ist in schlichten Lettern aufgedruckt. Der Flaschenhals ist umgeben von einer silbernen Binde, auf der filigrane Verzierungen zu sehen sind. Wie gesagt: Diese Flasche sollte keinesfalls in der hintersten Ecke des Regals verschwinden. Sie ist allein optisch zu schade, um in den Hintergrund zu geraten.

Der Wacholder steht im Vordergrund. Die 46% Vol. kribbeln in der Nase, überlagern die Aromen aber nicht. Leichte, süße Töne sind ebenfalls zu erahnen. Bei 31 Botanicals ist es beinahe unmöglich, nur zwei oder drei davon zu riechen. Menthol, Apfelminze, Koriander, Anis, Zitronen, Orangen – es ist ein ganzes Potpourri, das da in die Nase strömt.

Dieser Eindruck setzt sich auch im Mund fort. Kein wildes Durcheinander, das die Geschmacksnerven irritiert, sondern ein fein abgestimmtes Erlebnis am Gaumen. Vollmundig kommt der Botanist Islay Dry Gin daher. Sehr ausgeglichen im Geschmack und langanhaltend im Abgang. Wacholder dominiert, aber die süßliche Note von Vanille rundet den Geschmack ab.

Sie können nicht nur Whisky, die Schotten. Sie können auch Gin. Das schmeckt man ganz deutlich am Botanist Islay Dry Gin. Aufwändig hergestellt mit einer Vielzahl an Zutaten wirkt dieser Gin – noch dazu in der edlen Flasche – wie ein sehr gelungener Versuch, alte Traditionen in die ganze Welt zu schicken. Übrigens: Die alte Destille, in der der Botanist hergestellt wird, heißt „Ugly Betty“. Im 2. Weltkrieg wurde sie zur Herstellung von Whisky genutzt. Heute wird also der Botanist darin hergestellt. Und zwar in einer Produktion aus Lomond und Kupferbrennblase. Wer seinen Gin gerne mit dem passenden Tonic Water genießt, sollte vorsichtig auswählen. Sehr aromatisierte Tonics zwingen den Gin zu sehr in die Knie. Besser ist eine trockene Version. Ein Fever Tree oder Thomas Henry zum Beispiel.