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Muscatel Gin

Herkunft: | Gin-Sorte: | Größe: 0,7 Liter | Alkoholgehalt: 44 %

Immer mehr deutsche Gin-Sorten drängen auf den Markt. Gin ist in und muss sich von seinen Konkurrenzprodukten abheben. Deshalb sind die Hersteller beinahe schon gezwungen, Neuerungen zu entwickeln. Beim Muscatel Distilled Gin aus Mainz stecken Weintrauben drin. Muskateller-Trauben, um genau zu sein. Und noch eine Besonderheit soll den Muscatel in höhere Sphären heben: Sein prominenter Gönner. Joko Winterscheid investiert in den Gin. Einfach so. Weil er ihn cool findet. Bilanzen interessieren ihn dabei nicht. Dem Moderator reicht es, dass die Hersteller gut drauf sind.

Am Geschmack des Muscatel ändert der prominente Geldgeber freilich nichts. Dennoch war man mutig: Wacholder ist auch in diesem Gin vorhanden, aber er bleibt etwas im Hintergrund. Dafür treten süßliche, beinahe herbe Aromen nach vorne.

Vier Freunde, darunter zwei Geschwister, haben sich zusammen getan, um den Muscatel herzustellen. 12 Botanicals wurden zur Herstellung verwendet.

39,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 22. Oktober 2019 7:09
Preisverlauf

Botanicals

Wachholderbeeren, Muskateller-Salbei, Spitzwegerich, Zitwerwurzel, Koriander, Holunderblüten, Schwertlilie, Orangenschalen, Bitterorangenschalen, Kamille, Salbei-Blüte

Weitere Infos zum Muscatel Gin

Es hat so etwas von Arzneiflasche. Schaut man sich das große Etikett an, das beinahe die gesamte Flasche bedeckt, sollte man meinen, man steht im Behandlungszimmer beim Arzt. Und die Zusammensetzung liefert der Hersteller auch gleich mit. Ganz genau sind die Botanicals auf dem Etikett aufgelistet. Und welche Flasche aus welchem Batch man in der Hand hält, steht ebenfalls gleich drauf. Die Flasche selbst ist weiß und klar, der Hals ist mit einem Korken verschlossen. Das Destillat kommt in einem formschönen Karton, der sich auch als Geschenkverpackung eignet.

Auffallend ist, dass der Gin äußerst mild erscheint. Trotz eines Alkoholgehaltes von 44 % Vol. zwickt nichts in der Nase. Der Wacholder ist zu erahnen, weitere Aromen halten sich beim Nosing zunächst im Hintergrund.

Auch im Mund zündet der Rheinland-Pfälzer kein Feuerwerk. Leicht süßlich, beinahe schon herbe Aromen nehmen die Geschmacksnerven wahr. Die Zitrus-Noten sind vorhanden. Im Abgang kratzt der Alkohol etwas im Hals. Alles in allem bleibt ein leicht lieblicher Geschmack mit krautigen Inhalten zurück.

Der Muscatel Gin ist kein „Must have“, aber er ist es absolut wert, probiert zu werden. Das Mainzer Destillat überzeugt durch jede Menge Mut und nicht zuletzt auch durch seinen prominenten Förderer Joko Winterscheid. Der sagte über seine Investition in den Gin in einem Zeitungsinterview:

Ich glaube an die Idee und verpflichte mich dann auch finanziell, um das zu untermauern. Aber man muss das, glaube ich, in einem Rahmen machen, in dem man nachts noch ruhig schlafen kann.

Das scheint zu funktionieren und gibt dem Gin – wie fast allen Produkten, die durch Promis unterstützt werden – sicher einen ordentlichen Schub.

Der Muscatel Gin eignet sich hervorragend für Menschen, die gerade erst am Anfang ihrer Gin-Leidenschaft stehen. Ein klassischer Einsteiger-Gin, der Lust auf mehr macht.

Wer seinen Gin gerne mit dem passenden Tonic Water genießt, sollte zu einem milden Produkt greifen. Da der Muscatel Gin selbst schon sehr mild ist, würde ein dominantes Tonic Water die Aromen ziemlich niederknüppeln. Fever Tree scheint hier die richtige Wahl zu sein.