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Sloe Gin

Viele haben sicherlich schon vom Sloe Gin gehört. Er stellt eine ganz besondere Eigenart im Gin-Universum dar und daher wollen wir ihm heute ganz genau auf den Zahn fühlen. In diesem Artikel erfahrt Ihr alles über die Herstellung, den Geschmack und natürlich auch darüber, wie man den Sloe Gin am besten trinkt. Alles weitere zum Sloe Gin ->>



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Der Sloe Gin – Wenn sich ein Likör ins Gin-Fach schmuggelt

Sloe Gin ist Englisch und bedeutet Schlehenlikör. Der Hauptbestandteil ist Dry Gin bzw. London Dry Gin. Um den Sloe Gin zu vervollständigen, werden Schlehenbeeren hinzugegeben. Im Ergebnis trinkt Ihr einen Gin Likör mit einem Alkoholgehalt von ca. 28 bis 30 Prozent. Da dies deutlich unter dem Durchschnitt bei herkömmlichen Gins liegt, dürften wir eigentlich nicht mehr von einem Gin sprechen. Trotzdem hat sich der Name Sloe Gin durchgesetzt.

Rein optisch unterscheidet sich der Sloe Gin jedoch stark von seinen Brüdern. Er besitzt eine starke rote Färbung. Auch der Geschmack ist durch die Schlehenbeeren eher beerig und fruchtig.

Der Geschmack des Sloe Gin

Pur ist die Schlehenbeere eher ein Garant für verzogene Gesichter, denn sie ist recht bitter. Erst nach ausreichender Reifung werden die Bitterstoffe zersetzt und weichen einem süßlich beerigen Geschmack. Während der Mazeration werden dem Gin ca. 100 Gramm Zucker pro Liter beigefügt, damit er zum Schluss die süße Note besitzt.

Da die Basis des Sloe Gins Dry Gin oder London Dry Gin ist, bekommt er eine leichte Wacholdernote. Grundsätzlich ist der Sloe Gin trocken, kann aber durch die Beigabe von weiteren Botanicals im Geschmack variieren. Die einen bevorzugen einen würzigen Taste des Gordon´s Sloe Gin, die anderen eher die erdigen Aromen, wie sie beim Slipsmith Sloe Gin zu schmecken sind.

Wie wird Sloe Gin hergestellt?

Im Prinzip ist die Herstellung recht einfach. Um den Sloe Gin genießen zu können, werden zunächst ein Dry Gin oder ein London Dry Gin mit Schlehdornbeeren mazeriert. Bei der Zuckermenge gibt es je nach Hersteller verschiedene Angaben, doch mindestens 100 Gramm pro Liter Gin sollten es schon sein. Die Lagerung in Holzfässern kann einige Woche oder sogar Monate dauern.

Nach dem Reifungsprozess wird der Sloe Gin direkt abgefüllt. Andere Sorten wie der Distilled Gin werden noch einmal destilliert, was beim Sloe Gin nicht der Fall ist. Nach der Abfüllung kann der Sloe Gin direkt genossen werden.

Wie trinkst Du den Sloe Gin am besten?

Für den Genuss von Sloe Gin gibt es viele Varianten. Um den echten Geschmack vollkommen genießen zu können, solltest Du ihn jedoch zunächst pur verköstigen. Trotzdem findet sich der Sloe Gin in vielen Gin Cocktails und anderen Drinks wieder. Hierzu gehören:
• Mulled Gin
• Sloe Gin Negroni
Sloe Gin Fizz
und viele mehr. Viele Gin-Kenner trinken den Sloe Gin auch in Kombination mit einem frischen Tonic Water, genannt Sloe Gin Tonic. Natürlich ist hierfür nicht jedes Tonic geeignet, denn die Schlehenbeeren bringen ein tolles Aroma mit, was nicht überlagert werden sollte. Am besten probierst Du selbst verschiedene Varianten durch. Nur so findest Du den Sloe Gin, der am besten zu Deinen aromatischen Gewohnheiten passt.

Ginie.de Tipp: Grundsätzlich lassen sich Zitrusaromen immer sehr gut mit einem Sloe Gin kombinieren. Du brauchst also nur einige Zitronen, Limetten oder Orangen vorzubereiten und schon kann das Sloe Gin Tasting beginnen. Wir wünschen Dir viel Freude beim Ausprobieren.