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London Dry Gin

Mit seiner starken Wacholder-Note und seinem trockenen Charakter zählt der London Dry Gin zu den beliebtesten und traditionsreichsten Gin Sorten. Dabei handelt es sich bei dieser Spirituose nicht um eine bestimmte Marke oder gar eine Herkunftsbezeichnung. Vielmehr finden sich unter dieser Bezeichnung bestimmte zweifach destillierte Gins, die nach besonders strengen Vorschriften hergestellt werden. Alles rund um Richtlinien, Herstellung, Marken und Besonderheiten des London Dry Gins, kannst Du hier nachlesen..



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Strenge Vorschriften für den London Dry Gin

Der London Dry Gin ist die Sorte mit den meisten Auflagen und strengsten Vorschriften in der Herstellung. Seit 2008 sieht die EU-Spirituosenverordnung vor, dass jeder London Dry Gin mindestens zweifach destilliert sein muss. Dabei muss der als Basis verwendete Ethylalkohol von einer besonders hochwertigen Qualität sein und einen reinen Alkoholgehalt von mindesten 95 % vorweisen können. Botanicals, so werden die für den individuellen Geschmack verantwortliche Gewürze und Aromen genannt, dürfen bei der Herstellung eines London Dry nur direkt während der Destillation hinzugefügt werden und müssen zu 100 % natürlich sein.
Außerdem ist ein Mindestalkoholgehalt von 37,5 % vorgeschrieben, die gängigen Marken haben zwischen rund 42 und 49 % Alkoholgehalt. Darüber hinaus darf dem Getränk nach der Destillation kein weiterer Alkohol und generell kein Zucker, keine Süßungsmittel oder Farbstoffe beigefügt werden. Aber auch der natürlich hergestellte Zuckergehalt darf nicht mehr als 0,1 g Zucker/Liter des fertigen Gins betragen. Trotz der strengen Vorschriften liegt die Aromatisierung dieser Sorte in den Händen des Herstellers. Egal ob Mazeration, Perkulation oder Digestion – für die Klassifizierung als London Dry Gin spielt die Methode keine Rolle und auch in der Auswahl der Botanicals unterscheiden sich die unterschiedlichen Marken.

Geschmacklicher Charakter des London Dry

Im Grunde sind sich die Sorten London Dry Gin und Dry Gin vom Geschmackscharakter sehr ähnlich. Beide Sorten sind eher trocken und haben eine dominante Wacholder-Note. Für den Dry Gin gibt es jedoch nicht ganz so strenge Vorschriften in der Herstellung, so dürfen dieser Sorte die Botanicals beispielsweise auch noch nach der Destillation zugeführt werden. Im Gegensatz zum London Dry wird dem fruchtigen Old Tom extra Zucker beigemischt, um den ansonsten eher bitteren Geschmack etwas abzumildern. Der Old Tom eignet sich aus diesem Grund hervorragend als Grundlage für diverse Cocktails und Longdrinks.

Einen geschmacklichen Unterschied gibt es auch zwischen dem London Dry und dem New Western Dry. Während der London Dry auf traditionelle Aromen wie Wacholderbeere, Koriander, Zitrusfrüchte oder Vanille setzt, kommen in der modernen Interpretation des New Western Dry auch mal ganz neue Aromen wie Rosenblüte, Gurke oder Lavendel zum Einsatz. Auch der Sloe Gin lässt sich nur schwer mit einem klassischen London Gin vergleichen, da es sich beim Sloe eigentlich gar nicht um einen richtigen Gin, sondern um einen Likör aus Beeren und Schlehdorn handelt.


London Dry Gin - Die Gin Sorte
OMG Gin - Ein echter London Dry Gin
Tanqueray London Dry Gin

Ein London Dry Gin kommt nicht aus London. Es handelt sich dabei nur um die Art der Herstellung.

Weitere Gin Sorten:

London Dry Gin Marken

Der Name dieser Sorte ist zunächst etwas irreführend, denn es gibt keine Vorschrift, dass ein London Dry Gin auch in London hergestellt werden muss. Trotzdem hat die Spirituose ihren Namen von den vielen Destillieren, die im 18. Jahrhundert in London den Weltruf des englischen Gins begründeten. Auch heute gibt es natürlich noch einige Marken, die in der britischen Hauptstadt produzieren. Dazu zählen zum Beispiel Dodd’s Small Batch London Gin oder der mit original Themse-Quellwasser verdünnte Sipsmith London Dry Gin.
Inzwischen gibt es jedoch immer mehr Hersteller rund um den Globus, die sich auf die Produktion dieser Sorte spezialisiert haben. Ein echter Geheimtipp ist beispielsweise der OMG London Dry Gin aus Tschechien, der durch seine 16 Kräuter, Früchte und Gewürze einen besonders komplexen Geschmack entfaltet. Eine exklusive Größe in der Spirituosen Welt ist hingegen der Tanqueray Bloomsbury aus Schottland, der 2015 als limitierte Edition auf den Markt kam. Jeder Hersteller hat seine eigenen Vorlieben und Geheimzutaten, weswegen kein London Dry Gin wie ein Anderer schmeckt. Generell gilt also auch bei der Auswahl deines Lieblings-Gins: Probieren geht über Studieren!


Das passende Tonic Water

Gin & Tonic zählt schon lange zu den Klassikern unter den Bargetränken. Aber Achtung: Tonic Water ist nicht gleich Tonic Water! Um den perfekten Longdrink zu kreieren, sollte das Tonic Water auch zu dem ausgewählten Gin passen. Da der London Dry einen kräftigen Eigengeschmack hat, kannst Du bei der Auswahl des Tonic Waters auch gerne zu einem dominanten Softdrink greifen. Bei einem Gin & Tonic mit einer Variante der vorgestellten Sorte empfiehlt sich daher ein Tonic Water wie das Fever Tree Indian Tonic Water oder das Thomas Henry Tonic Water.



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