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Spitzmund Gin

Herkunft: | Gin-Sorte: | Größe: 0,5 Liter | Alkoholgehalt: 47 % Vol.

Ganz aus dem hohen Norden Deutschlands, genauer gesagt aus Kiel, stammt der Spitzmund Gin. Dieses Destillat gibt es schon seit 2014, jedoch war es zunächst unter dem Namen Medi-Gin bekannt. Ursprünglich handelte es sich lediglich um den hauseigenen Gin der beliebten Trafo Cocktailbar in Schleswig-Holsteins Hauptstadt. Anfang des Jahres 2015 erfolgte schließlich die Umbenennung in Spitzmund Gin und auch die Optik des in echter Handarbeit hergestellten Gins wurde entsprechend aufgepeppt. In unserem Test schauen wir uns den Spitzmund Gin einmal genauer an.

Warum der Spitzmund Gin diesen Namen bekam

Das Trafo ist im Norden eine bekannte Szenebar, die ihren Gästen mit einem eigenen Gin etwas Besonderes bieten wollte. Mit dem Medi-Gin wurde dieser Plan in die Tat umgesetzt. Um dem Ganzen jedoch noch mal neuen Schwung zu verleihen, überlegte sich Andreas Werner 2015 eine neue Bezeichnung für sein Wacholderdestillat. Diese leitet sich aus einer ganz typischen, jedem Liebhaber bekannten Situation ab. So kommt es vielen bestimmt bekannt vor, dass sich der eigene Mund beim Gin Tasting voller Vorfreude „zusammenspitzt“, ehe er schließlich ans Glas herangeführt wird, um den edlen Tropfen zu verkosten. Durch den „Spitzmund“ läuft nun das Destillat der Wahl und sorgt für wahre Hochgenüsse. So zumindest wünscht es sich auch Werner, wenn der Spitzmund Gin probiert wird. Hergestellt wird dieser in einer kleinen Destillerie in Schleswig-Holstein. Pro Abfüllung gibt es maximal 700 Flaschen, wobei jede davon von Hand mit einer individuellen Flaschennummer beschriftet wird. Der New Western Dry Gin ist 100 Prozent „handcrafted“, außerdem werden keinerlei künstliche Zusatzstoffe oder Aromaextrakte verwendet. „Bodenständig, ehrlich, traditionsbewusst und weltoffen“, so beschreiben die Macher selbst die Eigenschaften, die den Spitzmund Gin auszeichnen sollen.

Spitzmund Gin aus Kiel im Test

Unsere Empfehlung:
Der Kieler Spitzmund Gin, der bis zum Jahre 2014 den Namen Medi-Gin getragen hatte, überzeugt nicht nur mit dem Thomas Henry Tonic Water, sondern auch mit 150ML Traubensaft. Serviert in einem schönen Weinglas, wird dieser Gin ein echtes Highlight.

30,22 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 15. November 2019 10:08
Preisverlauf

Botanicals

Wacholder, Pflaume, Koriander, Apfel, Haselnuss, Muskatblüte, Orange, Zitrone und weitere Botanicals, die der Hersteller jedoch nicht in Gänze nennt.

Weitere Infos zum Spitzmund Gin

Der Spitzmund Gin wird in einer matten Flasche aus schwarzem Ton ausgeliefert, die sofort für ein uriges Gefühl sorgt. Der Korkenverschluss unterstreicht diesen Eindruck und macht den Gin zu einem echten Hingucker. Der Anker sowie der Name des Spitzmund Gins sind in weißer Farbe gehalten und machen den besonderen Look perfekt. Auf der Rückseite wird per Hand die Nummer der Charge sowie die Flaschennummer eingetragen. Somit ist jede Flasche ein Original.

Beim Nosing steigt sofort das süßlich-feine Aroma der Pflaume in die Nase. Dieses wird herrlich von Wacholdernoten flankiert, während Zitrusaromen nur ganz zart im Hintergrund mitspielen. Mit etwas Fantasie lassen sich zusätzlich auch Zimt, Nelke und Koriander riechen, die in Kombination mit den anderen Botanicals tatsächlich die Assoziation eines Obstbrandes erzeugen.

Der Eindruck des Nosings wird auch beim Geschmackstest sofort bestätigt, denn das süßliche Pflaumenaroma kommt auch hier sehr gut zum Tragen. Dazu gesellt sich der Wachholder in Kombination mit pfeffrigen Noten und verschiedenen Gewürzen. Eine insgesamt sehr gelungene Komposition, in der sich jedoch auch der hohe Alkoholgehalt von 47 vol.% bemerkbar macht. Der kraftvolle Spitzmund Gin ist prädestiniert für den Genuss bei Zimmertemperatur mit wenig Eis, lässt sich jedoch auch sehr gut in Cocktails verwenden.

Der Spitzmund Gin überzeugt durch ein einzigartiges Aroma, in dem die Pflaume eine große Rolle spielt. Der raue Norden und die Ehrlichkeit Schleswig-Holsteins lässt sich vor allem in der Kraft erkennen, mit welcher der Gin seine Geschmacksnoten auf der Zunge entfaltet. Dem einen oder anderen Gin-Freund mag dieser Gin etwas zu stark sein. Jedoch sollte er dann zumindest einmal in Verbindung mit Tonic Water getestet werden. Wer den Spitzmund Gin nicht wenigstens einmal probiert, hat gerade als Gin-Genießer wirklich etwas Bedeutsames verpasst.